Walnüsse Walnussbäume
WalnüsseWalnussbäume

Verkauf von Edelreisern

Wir haben noch eine geringe Menge an Edelreisern, die wir bis 15. Februar 2017 zum Verkauf anbieten. Die Edelreiser sind an den Schnittstellen mit Baumwachs versiegelt und kühl gelagert. So können sie noch bis zur Sommerveredlung im Mai aufbewahrt werden. Folgende Sorten sind noch vorrätig: Esterhazy II, Scheßlitz (175), Spreewald (286), Ockerwitzer Lange, Seifersdorfer Runde, Weinsberg 1 und ein paar wenige Reiser anderer Sorten.  Wir machen Ihnen gerne ein Angebot. 

Auftragsveredlung im Januar - Termine stehen fest

In der zweiten Januarhälfte 2017 beginnt unserer erste Veredlungsrunde in diesem Jahr. Für Auftragsveredlungen nehmen wir Ihre Edelreiser am 19., 23. und 24. Januar an.

Unsere Veredlung erfüllt die Anforderungen ökologischer Produktionsweise. Wir setzen daher ausschließlich Betriebsstoffe ein, die im ökologischen Landbau zugelassen sind. Unsere Desinfektionsmittel sind umweltneutral wie auch unsere Veredlungswachse weder Fungizide noch Wachstumshormone enthalten. Auf der Grundlage der Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben wir unsere Methodik noch einmal angepasst, um so die Erfolgsrate weiter zu erhöhen. Mit frisch geschnittenen Edelreisern können Sie zu einem guten Erfolg beitragen. Wir veredeln auf gesunden, wüchsige Unterlagen aus der Absaat der Geisenheim 26 oder Mosel 120. Auf Wunsch veredeln wir auch auf Schwarznuss. Der Preis der Veredlung beträgt 18,- EUR (incl. Mehrwertsteuer) für jede erfolgreiche Veredlung. Im Preis enthalten sind Unterlage, Veredlung, Vortrieb, Kühlung bis zur Auspflanzung und die Anzucht in C15-Pflanzcontainern. Die Aushändigung der Walnussbäumchen erfolgt im Dezember 2017. Bei Interesse oder Fragen rufen Sie uns einfach an: 0160-97633638. Auf ein gutes neues Veredlungsjahr!

10% unseres Umsatzes für den Biodiversitätsschutz

19.11.2016 - Ab sofort fließen 10% unseres Umsatzes mit Walnussveredlungen und Walnüssen in betriebliche Biodiversitätsschutzmaßnahmen. Dazu gehört vor allem die Erweiterung und Pflege der in unserem Betrieb vorhandenen Biotope (Baumhecken, Formhecken, Schilfstreifen, Feldgehölze, Blühstreifen, Kernobst-Hochstämme, Wildobst, Kopfweiden und Vernässungsflächen). Daneben haben wir Schutz- und Fördermaßnahmen für einzelne Vogelarten, Insekten und Amphibien in Planung. Über unser betriebliches Monitoringsystem wollen wir in den kommenden Jahren verfolgen, wie sich die Natur in unserem Betrieb entwickelt. Mit dem Kauf unserer Walnussbäume leisten Sie daher auch einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Natur. Hier geht es zum shop

Walnüsse in Spitzenqualität stark nachgefragt

09.12.2016 - Unsere Walnüsse sind bereits in der ersten Dezemberwoche ausverkauft. Einerseits ist es schade, dass wir die Nachfrage in diesem Jahr nicht mehr bedienen können. Andererseits haben wir uns sehr darüber gefreut, dass unsere Kunden Qualität erkennen und zu schätzen wissen. Die Sorten der Walnuss zeichnen sich durch guten Geschmack und hohen Kernanteil aus. Außerdem lassen sie sich leichter knacken und aus der Schale lösen. Die Aufbereitung der Walnüsse durch Waschen und Trocknen lässt die Qualität der Nüsse auch schon von außen erkennen. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder Walnüsse in Spitzenqualität anbieten.

22.09.2016

Hessische Umwelt-ministerin Priska Hinz zeichnet Riednuss aus

Unser Betrieb Lochwald-Riednuss GbR wurde zu unserer großen Freude neben zwei anderen Unternehmen von der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz als Partner der Biologischen Vielfalt in Hessen ausgezeichnet. Die Überreichung der Urkunde erfolgte im Rahmen des 4. Hessischen Nachhaltigkeitstages in Wetzlar am 22.09.2016. "Das Unternehmen engagiert sich in vorbildlicher Weise für die Förderung der biologischen Vielfalt", lobte die Umweltministerin. Weitere Informationen zur Hessischen Biodiversitätsstrategie und Möglichkeiten des Engagements für Unternehmen finden Sie unter nachfolgendem Link:

 Nachhaltigkeitsstrategie Hessen

 

v.l.n.r: Christine Straub, Frank Flasche, Umweltministerin Priska Hinz

 

02.05.2016

Frostschäden an jungen Austrieben

In den vergangenen beiden Wochen gab es noch einmal in einigen Anbauregionen Nachtfröste, die vor allem den  frischen Austrieben an Jungpflanzen geschadet haben. Das Bild der schwarz verfärbten, welken Triebe ist zunächst deprimierend und stellt natürlich auch eine Schwächung des Baumes dar. Gesunde Bäume überstehen diesen Schaden und treiben in Kürze wieder neu aus. Zur Unterstützung entfernt man am besten nur die schwarzen, verfrorenen  Blattteile; grüne Blattbestandteile sollen erhalten bleiben. Ist der Terminaltrieb verfroren, werden sich in ein bis zwei Wochen mehrere Austriebe als Ersatz anbieten. Spätestens Ende Juni sollte dann einer dieser Triebe als Leittrieb bestimmt und die anderen stammnah und glatt abgeschnitten werden.

 

07.04.2016

Qualitätsgarantie

Walnussbäume treiben im Vergleich zu anderen Gehölzpflanzen vergleichsweise spät aus - manche Sorten sogar erst Ende Mai oder im Juni. Der Austriebszeitpunkt kann auch bei derselben Sorte im ersten Pflanzjahr individuell unterschiedlich sein. Das verunsichert den einen oder anderen Kunden in Hinblick auf die Gesundheit seiner Veredlung. Daher möchten wir darauf hinweisen, dass wir eine Qualitätsgarantie auf unsere Pflanzen geben. Wir versprechen Ersatz oder volle Kaufpreiserstattung für den Fall, dass Ihr Walnussbäumchen nicht austreiben sollte.

 

28.02.2016

Besuch aus Kaman, Türkei

Große Freude herrschte bei uns im Betrieb, als sich Besuch aus der Walnussregion Kaman, südlich der türkischen Hauptstadt Ankara, ankündigte. Gleich drei Generationen Walnussliebhaber der Familie Ünal besichtigten unsere Baumschule und das reichhaltige Nusssortiment. Bei Kaffee, Tee und Apfelkuchen erfuhren wir von Herrn Erdal Ünal Interessantes zur Walnussveredlung und zum Walnussanbau in der Türkei. Umgekehrt konnten wir Herrn Ünal mit rotkernigen Walnusssorten überraschen, von denen er ein paar Exemplare auf seiner Walnusswiese mit mehr als 100 Bäumen pflanzen wird.

 

27.02.2016

Mitgliedschaft bei Naturland

Im Rahmen der Umstellung unseres Betriebes auf ökologische Produktion hatten wir uns im vergangenen Jahr in einem ersten Schritt für die Einhaltung der EU-Ökolandbaurichtlinien nach der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 entschieden. In einem zweiten Schritt wollen wir im landwirtschaftlichen wie forstwirtschaftlichen Betriebsteil höherwertige Standards erfüllen und haben die Mitgliedschaft unseres Betriebes bei Naturland beantragt. Bis zum Ablauf der Übergangsfristen werden unsere Produkte weiterhin als Erzeugnisse aus konventionellem Anbau angeboten. Mehr Informationen zu den Naturlandrichtlinien finden Sie hier:                                                                              Naturlandrichtlinien

 

10.09.2016

Ökologischer Pflanzenschutz

Für die häufigsten Krankheiten an Walnussbäumen, verursacht durch Pilze und Bakterien gibt es keine sichere, zulässige Behandlung. Umso wichtiger sind vorbeugende Maßnahmen, wie das Einsammeln infizierten Laubes im Herbst. Im Rahmen des ökologischen Pflanzenschutzes könnte für die Walnuss das Mittel Cuprozin progress, ein Kupferhydroxid, interessant sein. Dabei handelt es sich um ein Spritzmittel gegen pilzliche und bakterielle Schaderreger an verschiedenen Kulturen. Zusätzlich zu den festgesetzen Anwendungsgebieten ist auch der Einsatz gegen den Bakterienbrand (Xanthomonas juglandis) an der Walnuss zugelassen. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit ist allerdings nicht ausreichend geprüft. Das Mittel ist auch vom Ökolandbauverband "Naturland" zugelassen.

 

Foto: Helge May

 

09.09.2016

Schwarze Fruchtschalen

Der reiche Niederschlag in diesem Jahr hat auch den Befall der Walnussbäume mit Bakterienbrand oder der Pilzkrankheit Marssonina verstärkt. An vielen Bäumen sind schwarze Flecken an den Blättern und Fruchtschalen der Walnuss zu beobachten. Diese Flecken haben sich bis zur Ernte nicht selten so vergrößert, dass die Fruchtschalen komplett schwarz werden. Ob es sich dabei um Bakterienbrand oder eine Pilzkrankheit handelt, lässt sich allein an den Symptomen nicht feststellen. Die schwarze Färbung kann aber auch durch eine der beiden Arten der Walnuss-fruchtfliege verursacht worden sein. Dann findet man weißliche Larven in der Fruchtschale.Die Bekämpfungs-möglichkeiten sind in allen Fällen sehr begrenzt. Es gibt einige Maßnahmen zur Vorbeugung, die wir in unserem Betrieb erproben und darüber berichten werden.

 

Foto: dpa

 

30.04.2016

Veredlungskurs in Loburg

Die Interessengemeinschaft Nord-Ost-Deutscher Walnussbauern veranstaltet einen Trainingskurs für Walnussveredler. Als Referent mit viel Erfahrung in verschiedenen Veredlungstechniken ist Herr Hans-Sepp Walker aus der Schweiz eingeladen. Der Kurs findet am 28.05.2016 auf dem Rittergut von Barby in Loburg, Sachsen-Anhalt, statt. Interessenten melden sich bitte für weitere Informationen bei Frau Vivian Böllersen (vboellersen@walnussbauern.de). Eine Einführung zu einigen der vorgestellten Techniken finden Sie auf der Webseite des Referenten:

                      Walnussveredlung Walker

 

30.03.2016

Frühjahrs- und Sommerlieferungen

Mit Beginn der Sommerzeit beginnt auch für die Walnussbäume die aktive Vegetationszeit. Die Veredlungen einiger Sorten beginnen bereits langsam auszutreiben und können daher ab 1. April nicht mehr mit der Post verschickt werden.

Unserer Walnussbäume in Pflanzkübeln lassen sich das ganze Jahr über problemlos pflanzen. Wenn Sie  einen Walnussbaum kaufen möchten, können Sie ihn natürlich weiterhin gerne selbst abholen oder zu einem festgelegten Termin liefern lassen. Wir stellen in den kommenden Monaten mehrere Auslieferungstouren zusammen. Bitte fragen Sie den nächsten Auslieferungstermin an.

Kontaktformular

 

Foto: Isabelle Bird

14.02.2016

Schulung in der Ukraine

Wenn man über landwirtschaftliche Produktion in der Ukraine spricht, muss man in anderen Dimensionen denken: 7.000 ha  landwirtschaftliche Nutzfläche, davon etwa 100 ha Walnusswiesen bewirtschaftet die Firma IMPAK in Andruschevka, Ukraine. Nach einem Besuch des Eigentümers und Geschäftsführers, Sergiy Malinowski, im Hessischen Ried, hat Riednuss im Rahmen eines Gegenbesuches in der Ukraine ein Training in Walnussveredlung abgehalten. Das engagierte Team von IMPAK schaffte in einem ersten Anlauf 5.000 Veredlungen. Herr Malinovski folgt mit seiner Walnussproduktion einem langgehegten Wunsch und schafft derzeit ein Naturidyll mit Walnusswiesen, Fischgewässern und viel Natur - eine Oase in einer ausgeräumten Landschaft. IMPAK will die Walnussproduktion nach Ökolandbaurichtlinien umstellen. 

 

Riednuss erhält Förderpreis der Alnatura Bio-Bauern-Initiative

v.l.n.r: Prof. Dr. Götz Rehn, Christine Straub, Frank Flasche, Prof. Dr. Hartmut Vogtmann (Foto: R. Alsfeld)

NÜRNBERG, 11.02.2016. Wir freuen uns über den auf der diesjährigen BioFach in Nürnberg erhaltenen Förderpreis der Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI). Der  2. Preis wurde uns gemeinsam vom NABU-Projekt „Gemeinsam Boden Gut Machen“ und der Bio-Bauern-Initiative der Alnatura Produktions- und Handels GmbH verliehen. Mit dem Förderpreis wird die Umstellung unseres Betriebes auf ökologische Produktion unterstützt. Wir haben im Naturland e.V. den Ökolandbauverband gefunden, der zu uns passt und uns verpflichtet, zukünftig nach den Richtlinien von Naturland zu wirtschaften. Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme an dem diesjährigen Wettbewerb läuft bereits. Weitere Informationen finden Sie hier:   ABBI - Gemeinsam Boden Gut Machen

 

v.l.n.r.: Prof. Dr. Götz Rehn, Gründer und Geschäftsführer von Alnatura, Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer und ABBI-Beiratsmitglied, Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, ABBI-Beiratsvorsitzender und Professor für Ökologischen Landbau, Universität Kassel.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

Dieser Betrieb wird bei der Einführung eines ökologischen Anbauverfahrens nach den Vorschriften der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 gefördert.